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'Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden'   Hermann Hesse


Mein Name ist Lena Glemser, ich bin 17 Jahre alt und habe vor mehr als vier Jahren Make a Difference ins Leben gerufen. 

In der 8. Klasse der Waldorfschule muss jeder Schüler eine sogenannte 8-Klassarbeit absolvieren. Dies beinhaltet, dass man ein Jahr lang ein frei gewähltes Projekt erarbeitet mit einem theoretischen und einen praktischen Teil. Ich entschied mich damals für das Spendensammeln für Menschen, insbesondere Kinder, denen es nicht so gut geht wie mir.

Noch bevor ich anfing zu sammeln, lernte ich ein ganz tolles Projekt kennen - das St. Moses Childrens Care Centre heißt. Dies ist ein Waisenhaus, in dem wunderschönen ostafrikanischen Land Uganda. Es kümmert sich um ausgesetzte und misshandelte Kinder, oft Waisen in der Stadt Jinja. (Genaue Informationen zu dem Heim unter der Spalte St. Moses)

Ich war sofort begeistert von ihrer Arbeit und fing an Spendenaktion, Aufrufe, Vorträge und Events zu organisieren. 

Folgende Ziele hatte ich:

- so viel Geld wie möglich zusammen zu bekommen

- Leute in meinem Alter zu inspirieren, zu motivieren und zu integrieren

- mein Tun sollte von dem '...man kann alles schaffen, wenn man es nur wirklich will..' geleitet werden

Mit Höhen und Tiefen, vielen wichtigen Erfahrungen und mit dem Kennenlernen von interessanten, neuen Menschen, sammelte ich innerhalb der Achtklassarbeit bis März 2013 und bekam  6.400 € zusammen.

Um wirklich zu erIeben wofür das gesammelte Geld verwand wurde, flog ich mit meiner Mutter 2013 nach Uganda. Ich verliebte mich sofort in die Menschen, die Kultur und die wunderschöne Landschaft Ugandas. Wir wohnten im Waisenhaus, reisten durchs Land und erlebten die vielen Facetten des Landes. Zurück kam ich mit ganz viel neuer Energie und einem großen Ziel - St. Moses einen Sicherheitszaun rund um das ganze Center zu ermöglichen gegen mögliche Gefahren wie Entführung und Missbrauch der Kinder.

Also ging das Projekt nun mit dem Namen `Make a Difference´ auch nach dem Beenden der Achtklassarbeit weiter.

Ich persönlich liebe Musik über alles und merkte auch das Rhythmus, Melodie und Drums in Uganda und allgemein in Afrika eine ganz große Rolle spielen. So wurde es zu meinem Traum ein großes Benefizkonzert auf die Beine zu stellen.

Mit ganz viel Hilfe von Freunden, Bekannten, Sponsoren und natürlich auch meiner Familie fand das große Event mit dem Hauptakt Johnny Strange von Culcha Candela am 6. September 2013 statt.

Für mein soziales Engagement 'Make a Difference' wurde mir ein Preis der Fillippas Engel Stiftung verliehen. Diese Auszeichnung wird europaweit an junge Menschen vergeben, die sich um soziale, kulturelle und ökologische Themen intensiv einsetzten.

Anschließend im Winter, hatte 'Make a Difference' das Geld für den Sicherheitszaun zusammen und es konnte mit sehr großer Freude angefangen werden zu bauen.

Als wir in Uganda waren, haben wir ein anderes, tolles, soziales Projekt kennengelernt: Die Sosolya Dance and Druming Acadamy, die benachteiligte Kinder aus den Slums von Kampala holt, um sie in Musik, Tanz, Theater und Instrumenten zu unterrichten, siehe extra Menüpunkt.




Testimonials:


"Lena Glemser ist eine Überraschung für jeden, der sie kennenlernt: selbstbewusst, intelligent und klug, überzeugend. Und mutig! Wer sich in so jungen Jahren einer solchen großartigen Aufgabe der Mitmenschlichkeit widmet, verdient Respekt und Vertrauen. Ohne Zweifel: Lena Glemser macht den Unterschied."

Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtags. 

"Lena ist eine bemerkenswerte junge Frau, die sich ganz dem Gedanken verschrieben hat: wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, viele kleine Schritte tun, können sie das Gesicht der Welt verändern."

Sarah Dippel, Hessenschau-Moderatorin.


"Lena traf ich das erste Mal als wir beide Gäste eine Talkrunde in der „Nacht der Kirchen“ waren. Ihre Persönlichkeit, Freundlichkeit, klaren Worte und konkretes Engagement berührten uns Zuhörer wie Teilnehmer gleichermaßen. 
Sie ist ein liebenswerter junger Mensch, der mich sehr beeindruckt. Sie weiß wie wichtig Bildung und geschützte Lebensräume für Kinder sind. In ihrem jungen Leben hat sie schon vieles zum Guten verändert. Das ist großartig. Lena liebt was sie tut. Und sie überzeugt durch Herzlichkeit und persönlichen Einsatz. Sie hat noch viel vor. Ich bin sicher: Was sie sich vornimmt, das wird sie ganz klar auch schaffen.“

Anke Trischler, Gründerin und Geschäftsführerin der Unternehmergemeinschaft „Wiesbadener Salon“


Erstmals bin ich Lena Glemser in einer Talk-Runde mit der hr-Moderatorin Sarah Dippel begegnet. Von Ihrem Projekt war ich tief beeindruckt und wie sie sich mit der Sache identifiziert, ist mehr als beachtlich. Es ist ein wirklich gut durchdachtes und sinnvolles Projekt – das kann ich aufgrund meiner Erfahrung mit kirchlichen Entwicklungsprojekten sagen. Und: Lena Glemser steht glaubwürdig und ernsthaft für ihre Sache ein. Ich wünsche ihr und den Menschen, für die sie eintritt, Gottes Segen.

Pfarrer Oliver Albrecht, Propst für Süd-Nassau